Rezept des Monats











































 

Kulinarische Highlights 


Winzer und Wirte bieten in der Region Main-Steigerwald eine Vielfalt an Frankenweinen und eine Fülle von Spargelgerichten an. Mal mehr traditionell – mal mehr modern. Zusätzlich gibt es Spezialitäten, die Sie unbedingt einmal probieren sollten.

Lassen Sie sich verführen!
 

Der Wein unserer Region

Der Weinbau hat in Franken eine lange Tradition. Bis ins achte Jahrhundert kann seine Geschichte zurückverfolgt werden. Heute sind es rund 5.800 Winzer, die annähernd 6.300 Hektar Weinberge bewirtschaften. In der klimatisch günstig gelegenen Region zwischen Main und Steigerwald bauen Direktvermarkter und Genossenschaftswinzer ihre Reben auf 700 Hektar an. Wie der Spargel, wird auch der Wein vom jeweiligen Boden geprägt. Die sonnenbeschienenen Süd- und Südwesthänge des Steigerwaldrandes weisen beispielsweise einen hohen Lehmanteil auf, in der Nähe des Mains hingegen besitzen die Böden einen hohen Kalkanteil.

Somit gedeihen hier die typisch fränkischen Weißweinsorten wie Müller-Thurgau, Silvaner und Riesling sowie die Rotweinsorten Domina und Spätburgunder ganz hervorragend. Ob weiß, rot oder rosé, trocken oder feinherb – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Ein Markenzeichen für den Frankenwein ist der Bocksbeutel. Die bauchige Flasche wurde bereits im 18. Jahrhundert für qualitativ hochwertige Weine verwendet. Und so ist es auch heute noch. Nur Qualitäts- und Prädikatsweine, die mindestens 72 Grad Öchsle aufweisen, dürfen in die unverwechselbare Flasche gefüllt werden. Woher diese ihren etwas ungewöhnlichen Namen hat, ist immer noch nicht eindeutig geklärt. Kommt die Bezeichnung aus dem Althochdeutschen von »Bugs-Büddel« (Flasche, die man am Gürtel befestigt, also am Bug) oder von »Buch-Beutel« (diese umhüllten früher geistige Lektüre) oder aber vom Hodensack des Bockes? Sie dürfen sich die Antwort aussuchen.

 

Eindeutig ist: Bocksbeutel=Franken=Qualität.

 

Frischer Spargel aus der Region

Spargel (Asparagus officinalis) wird bereits seit dem 16. Jahrhundert in Deutschland kultiviert. War dieser besondere Genuss früher nur den Reichen vorbehalten, so kann ihn sich heute ein jeder gönnen. Auf rund 55 Hektar Ackerfläche wächst das königliche Gemüse zwischen Main und Steigerwald und wird zwischen März und Juni geerntet. Traditionell endet die Spargelernte alljährlich etwa um den Johannistag (24. Juni), getreu der alten Bauernregel »Kirschen rot, Spargel tot«. Fruchtbare Böden und besonders günstiges

Klima sorgen dafür, dass der Spargel in der Region Main-Steigerwald hervorragend wächst. Die eher sandigen Böden in der Nähe des Mains verleihen dem Spargel einen charakteristischen Geschmack, genauso die lehmigen Böden am Rande des Steigerwaldes. Die beliebtere Sorte ist immer noch der weiße Spargel, wobei der grüne Spargel mehr und mehr nachgefragt wird.

Weiß oder grün?

Weißer Spargel:
Angebaut wird der Bleichspargel in den typischen Spargelwällen, meist bedeckt von Planen, die das Wachstum der Pflanzen verbessern, und sie vor zu starker Sonneneinstrahlung oder zu kalten Nächten schützen. Rund zehn Jahre bleibt eine Spargelkultur stehen. Der milde Geschmack und die besonders feine Konsistenz machen den weißen Spargel zu einer wahren Gaumenfreude.

Grüner Spargel:
Beim grünen Spargel handelt es sich um eine eigene Spargelsorte, die ausschließlich oberhalb der Erde angebaut wird. Durch den Kontakt mit dem Sonnenlicht verfärben sich die ursprünglich weißen Spargelstangen zuerst violett und schließlich grün. Der Geschmack des grünen Spargels wird häufig als leicht kohlartig, ähnlich dem Broccoli, beschrieben. Im Vergleich zum weißen Spargel schmeckt er insgesamt kräftiger und würziger. Durch das Chlorophyll enthält er mehr Vitamin C und Karotin.